Heimatmuseum-Biebesheim


Aktuelles


01.11.2026 - 11:00 - 14:00 Uhr

Frühschoppen mit dem Trio „I Cappelli Di Paglia” aus Ripatransone/Italien am 01.November 2026 11:00 – 14:00 Uhr im Heimatmuseum Biebesheim

Das Trio spielt Folklore aus verschiedenen Regionen Italiens anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung:

Partnerschaftsjubiläen 2026

Biebesheim am Rhein

55 Jahre Romilly-sur-Andelle

40 Jahre Palo del Colle

Im Anschluss spielt „I Cappelli Di Paglia” italienische Folklore zu einem Frühschoppen von 11:00 bis 14:00 Uhr im Heimatmuseum Biebesheim

Die „Strohhüte setzen sich zusammen aus: Italo Frausini (Gesang und Tamburello, Mariano Spurio Organetto (Gesang und Tamburello) und Reimund Meierl (Akkordeon, Gesang und Tamburello).

Der Heimat- und Geschichtsverein hält Getränke, Pizza und Flammkuchen, zu zivilen Preisen, bereit.

Der Eintritt ist frei.





01.11.2026 - 11:00 Uhr

Sonderausstellung Partnerschaftsjubiläen Biebesheim am Rhein 55 Jahre Romilly-sur-Andelle 40 Jahre Palo del Colle 01.11.-31.12.2026

Das Heimatmuseum Biebesheim zeigt vom 01. November 2026 bis 31. Dezember 2026 eine kleine Sonderausstellung „Partnerschaftsjubiläen Biebesheim am Rhein – 55 Jahre Romilly-sur-Andelle, 40 Jahre Palo del Colle“.

Die Geschichte der beiden Partnerschaften wird zu sehen sein. Ebenso werden Verschwisterungsurkunden, Bilder und Gastgeschenke gezeigt. In den vielen Jahrzehnten der Verschwisterung sind viele Gastgeschenke übergeben worden. Aus diesem Fundus werden ausgewählte Stücke gezeigt werden.

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. hat mehrere Geschichtsblätter zu jeweiligen Jubiläen herausgegeben. Diese liegen zur Einsichtnahme aus und können teilweise auch noch erworben werden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 01.11.2026 um 11.00 Uhr wird das Trio „I Cappelli Di Paglia“ (Die Strohhüte) aus Ripatransone/Italien spielen. Im Anschluss werden sie zu einem Frühschoppen im gesamten Museum bis 14.00 Uhr spielen. Sie spielen Folklore aus vielen Regionen Italiens.

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. wird Getränke, Pizza und Flammkuchen anbieten.

Der Eintritt zur Ausstellung und dem anschließenden Frühschoppen ist frei.





06.11.2026 - 20:00 Uhr

Vortrag „Damals vor 40 Jahren – Biebesheim am Rhein 1986 am 06. November 2026 um 20.00 Uhr

Referent: Thomas Schell stellvertretender Vorsitzender des HGV Biebesheim in der Kulturhalle Biebesheim am Rhein, Ludwigstraße, 64584 Biebesheim am Rhein

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. begann vor 12 Jahren mit dieser Vortragsreihe. Mit „Damals, vor 40 Jahren - Biebesheim am Rhein 1986“ wird diese nun am 06. November 2026 fortgesetzt.

In den vergangenen Jahren freute sich der stellvertretender Vorsitzende Thomas Schell, dass sich die Anzahl der Interessierten jährlich erhöhte. Mit zeitweise über 100 Interessierten, die sich mit ihm auf eine Reise in die Jahre 1974 bis 1985 begaben. In seinem Vortrag wird er diesmal das Jahr 1986 behandeln und wieder seinen Blick auf Ereignisse von vor vier Jahrzehnten in Biebesheim am Rhein richten. An den Anfang seines Vortrags wird er wieder einige überregionale Schlagzeilen, die aus seiner Sicht für das Jahr 1986 von Bedeutung waren, stellen.

In der anschließenden Diskussionsrunde können die einzelnen Ereignisse seines Vortrags, von Zeitzeugen, nochmals beleuchtet werden. Besonders freuen würde er sich, wenn auch wieder jüngere Biebesheimer kommen würden, die sich für die jüngere Ortsgeschichte interessieren.

Der Eintritt zu dem Vortrag am 06. November 2026 ist frei.





Holzstockpumpe und dem Lapidarium

Wir haben unsere Ausstellung im Bereich der Holzstockpumpe und dem Lapidarium jetzt mit neuen Informationstafeln versehen, nachdem wir die Wände des Innenhofes auf Vereinskosten renoviert haben. Auf den Tafeln wird beschrieben wie die Pumpen gebaut wurden und warum das Lapidarium eingerichtet wurde. Über einen QR-Code kann man die einzelnen Steine aufrufen um Informationen darüber zu erhalten.







Gesindetruhe aus dem Magazinbestand restauriert

Der Heimat- und Geschichtsverein Biebesheim e.V. hat eine Gesindetruhe aus der Zeit um 1800, restaurieren lassen und stellt sie jetzt vorübergehend im 1. Stock des Heimatmuseums aus, bevor sie wieder im Magazin eingelagert werden wird, wie die vielen weiteren, bereits vor Jahren restaurierten, vorhandenen Bauerntruhen. Lediglich ein weiteres Bauerntruhen-Exponat findet man in der Dauerausstellung.

Dem Verein ist der Erhalt der Objekte und deren Instandsetzung sehr wichtig. Getreu dem Museumsgrundgedanken: Sammeln, bewahren und ausstellen.

Gesindetruhen sind historische Möbelstücke, die früher dem Gesinde (Mägde und Knechte) zur Aufbewahrung ihrer persönlichen Habe dienten. Sie waren oftmals das einzige Möbelstück um persönliche Gegenstände sicher aufzubewahren. Die Biebesheimer Truhe ist, wie meisten, funktional und wenige aufwendig verziert im Gegensatz zu den übrigen Aussteuertruhen des Heimatmuseums. Die Truhe war komplett mit Ölfarbe überstrichen und die Originalbemalung kaum noch darunter zu erkennen. Bei einer vorsichtigen Abbeizung konnte der Restaurator die Ursprungsbemalung feststellen und erhalten bzw. teilweise ergänzen.

Die losen Holzverbindungen wurden mit Fischleim nachgeleimt und die fehlende Hirnholzleiste gefertigt und angebracht. Die Truhenbänder wurden gerichtet und der Deckel so befestigt, dass die Truhe wieder schließt. Das Schloss wurde wieder gangbar gemacht und ein Schlüssel sowie ein Schließhaken hergestellt und angebracht.

Die bemalten Flächen wurden mit stark verdünnter Leinölfirnis behandelt und danach wurde mit einer Retusche aus Schellack, Leinöl und Farbpigmenten teilweise leicht retuschiert. Abschließend wurde die Gesindetruhe mit einem Hartwachsfirnis behandelt.

Das Alles ist ein immenser Arbeits- und Kostenaufwand, aber dem Heimatmuseum Biebesheim war es wichtig auch dieses Objekt, das bereits Jahre im Magazin lagerte, in seinen „Originalzustand“ zu bringen.








Neue Medienstation in der Rheinausstellung

In der Rheinausstellung des Heimatmuseums Biebesheim wurde eine neue Medienstation zum Rheinwasserentnahmewerk eingerichtet.

In einer Vitrine, die mit Informationen zu dem Werk gestaltet wurde, kann der Besucher an einer Medienstation die Aufbereitung des Rheinwassers in nahezu Trinkwasserqualität verfolgen.

Der Wasserverband Hessisches Ried wurde 1979 nach langwierigen Verhandlungen gegründet. Erste Überlegungen wurden 1976, nachdem es damals extrem trocken gewesen war, gestellt. 1981 erfolgte der Spatenstich zur Verlegung des ersten Rohres 1983 wurde mit dem Bau des Rheinwasseraufbereitungswerkes begonnen. Die Grundsteinlegung erfolgte erst 1985. Das Werk wurde 1989 in Betrieb gesetzt.

Der Wasserverband produziert in seiner Rheinwasseraufbereitungsanlage in Biebesheim am Rhein jährlich bis 43 Mio. Kubikmeter Brauchwasser für die Grundwasseranreicherung und die landwirtschaftliche Beregnung im mittleren Hessischen Ried.

Das auf nahezu Trinkwasserqualität aufbereiteten Rheinwasser wird zur Beregnung der Felder und zur Grundwasserhaltung in Sickerschlitzgräben infiltriert. Diese Wassergewinnung ist lebenswichtig für das Ballungsgebiet Rhein-Main. Gesundheitliche Bedenken wegen der Verwendung des gefilterten Rheinwassers sieht der Mediziner Prof. Dr. Borneff als psychologisches Problem und nicht als gesundheitliches.

Mit dieser letzten Vitrine ist die Rheinausstellung nun nahezu komplett, bis auf eine noch zu installierende Webcam am Rhein, deren Bilder auf den Großbildmonitor übertragen werden soll. Leider wurde bisher seitens der Gemeinde keine entsprechende Genehmigung zur Montage erteilt.

Aber mit dieser siebten Vitrine in der Rheinausstellung wird das Thema Rhein vollumfänglich dargestellt.







Ortsgeschichtliche Ausstellung nun komplett


Nahezu ein Jahr nach der Wiedereröffnung des Heimatmuseum Biebesheim ist jetzt auch die ortsgeschichtliche Ausstellung komplett. Es bedurfte leider mehrerer Anträge an den Gemeindevorstand bis die Genehmigung erteilt wurde die im Eingangsbereich des Museums eingebaute Küche, während der Öffnungszeiten, durch einen Rollo mit Abbildungen der Bürgermeister von Biebesheim am Rhein verdecken zu dürfen. Ab dem kommenden Sonntag kann die Abteilung Ortsgeschichte nun in ihrer Gesamtheit besucht werden. Auf dem Rollo ist auch der nachstehende Text zur „Bürgermeistergeschichte“ zu lesen:

Der Schultheiß, auch Dorfschulze genannt, war Beamter des Landesherrn und zog die fälligen Abgaben von den Untertanen ein. Er wurde von der Obrigkeit ernannt. Mit Einführung der modernen Kommunalverwaltung unter Großherzog Ludwig I. von Hessen und bei Rhein entstand der gewählte Ortsvorstand aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat. Aus drei gewählten Männern suchte die jeweilige Ortsobrigkeit den Bürgermeister aus. 1875 wurde die Bürgermeisterbestätigung durch den Kreisrat eingeführt. Dies galt bis zum Ende des Großherzogtums 1919. In der Weimarer Republik wählte die von den Bürgern durch Wahl bestimmte Gemeindevertretung den Bürgermeister. Wie jegliche freie Wahl war dies in der Zeit des Nationalsozialismus unterbunden. Im Zuge der Demokratisierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten die Gemeindeparlamente das Recht zurück, den Bürgermeister zu wählen. 1992 wurde die Direktwahl der Bürgermeister eingeführt.






„Objekt des Monats“ im Heimatmuseum Biebesheim


Das Heimatmuseum Biebesheim zeigt jeden Monat ein neues Objekt aus seinen Beständen im Magazin.

Im Januar 2026 ist dies eine Böllerkanone (auch Salutkanone genannt)

Die Geschichte des Böllerns beginnt mit der Erfindung des Schwarzpulvers in China (ca.12. Jh.). Nach Europa gelangte es im 14. Jh. und entwickelte sich von militärischen Zwecken und höfischen Festen zu einem weit verbreiteten Volksbrauch, der ursprünglich böse Geister vertreiben sollte und das auch bei bestimmten Anlässen eingesetzt wurde.
Die Gemeinde Biebesheim besaß zuletzt 3 dieser Böller. Zwei davon wurden letztmals am 18.08.1907 abgefeuert. Dabei verlor der später „Schütz Hammann“ genannte Schütze eine Hand. Dies geschah bei der Einweihung des Kriegerdenkmals, als Erinnerung an den Krieg 1870/71 von Deutschland gegen Frankreich, an der Weed, heute Rheinstraße Ecke Bahnhofstraße. Dieses Denkmal wurde von dem Architekten und Bildhauer Karl Roth aus Wiesbaden entworfen und der Divisionspfarrer Georg Adam Büttel, ein Sohn des ehemaligen Bürgermeisters (1869-1871) Johann Georg Büttel, hielt die Ansprache. Es handelt sich um einen sogenannten Vorderlader.
Dieses Objekt kann im Januar sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr betrachtet werden.






Öffnungszeiten

Das Heimatmuseum hat sonntags von 10.00 bis 12.00 Uhr, bei freiem Eintritt geöffnet ist.

Sondertermine für Gruppenbesuche können unter museumbiebesheim@t-online.de vereinbart werden.


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